Muss es wirklich repariert werden?

Es gibt viele Aspekte eines faseroptischen Kommunikationssystems, die richtig konfiguriert werden müssen, damit das System richtig funktioniert. Oft glauben Kunden, dass es ein Problem mit dem Gerät gibt und dass es repariert werden muss, obwohl es sich in Wirklichkeit um einen Bedienungsfehler handelt. Das häufigste Problem bei Glasfaserverbindungen ist ein beschädigter oder verschmutzter Glasfaser-Jumper. Es hat sich bewährt, immer Kappen oder Abdeckungen auf Fasern zu verwenden, wenn sie nicht angeschlossen sind. Die meisten Menschen vernachlässigen dies, und eine blanke Faser bleibt wochen- oder monatelang Staub ausgesetzt. Wenn die verschmutzte Faser in einen optischen Steckeranschluss eingeführt wird, kann das Fremdmaterial den Lichtdurchgang zwischen den beiden Fasersträngen verdecken oder dämpfen. Da Faserverbindungen durch physischen Kontakt zwischen den beiden polierten Faserenden hergestellt werden, ist es auch möglich, dass Staub oder Schmutz die Fasern selbst dauerhaft beschädigen. Ein weiteres häufiges Problem ist das Verbinden zweier Fasern mit unterschiedlichen Abschlusstypen. Es ist üblich, APC-Anschlüsse (Angled Physical Contact) zu verwenden, um die Rückflussdämpfungsleistung für HF-Anwendungen zu verbessern; Die meisten digitalen Anwendungen verwenden jedoch flachpolierte Fasern. Es gibt nichts, was einen Benutzer daran hindert, zwei unterschiedliche Fasertypen zu verbinden, und es scheint, als ob es richtig angeschlossen ist. Das System wird jedoch nicht richtig oder nur zeitweise funktionieren – was den Glauben weiter verstärkt, dass die Ausrüstung repariert werden muss. Bevor eine RMA-Reparatur angefordert wird, sollte ein Benutzer seine Fasern und optischen Anschlüsse immer reinigen und überprüfen. In einem großen Prozentsatz der Zeit werden dadurch die meisten Probleme beseitigt.

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