Carrier-/Rechenzentrumsqualität
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Für Anwendungen, die ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Redundanz erfordern Optical Zonu bietet eine Carrier-Grade-Produktlinie von GNSS- und GPS-über-Glasfaser-Geräten, die speziell für Mobilfunk- und Rechenzentrumsanwendungen entwickelt wurden. Diese Systeme sind so konzipiert, dass jede Hardwareebene vollständig redundant ausgelegt ist. Mehrere Sender können an verschiedenen Stellen auf dem Dach mit unterschiedlichen Stromquellen installiert werden, um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Die Rackmount-Empfänger verfügen über mehrere Netzteile und optische Empfänger. Ein gemeinsamer Ausgangspfad kann mit einem HF-Auto-Switch gespeist werden, der automatisch ein optimales Ausgangssignal bereitstellt.
Die obige Architektur veranschaulicht ein solches System. Sie bietet höchste Redundanz im Rechenzentrum durch den Einsatz von vier optischen Sendern und vier optischen Empfängern. Optische Splitter ermöglichen die Versorgung mehrerer Rack-Standorte. Idealerweise sollten die Außensender auf gegenüberliegenden Gebäudeseiten installiert werden, um sie vor Blitzeinschlägen zu schützen.
Diese Architekturen lassen sich individuell an spezifische Anwendungen anpassen. Je nach benötigter Redundanz oder Kapazität können die gleichen Standardkomponenten einem System hinzugefügt oder entfernt werden, um die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen. Kontaktieren Sie einen Vertriebsingenieur, um Unterstützung bei der Entwicklung eines Systems zu erhalten, das Ihren Bedürfnissen optimal entspricht.
GNSS / GPS über Glasfaser – Häufig gestellte Fragen
Was ist GPS/GNSS über Glasfaser? Die Verteilung der Standortsignale vom Satelliten ermöglicht größere Entfernungen von der Antenne. An Standorten, an denen ein Zeitsignal benötigt wird, z. B. Basisstationen oder Serverfarmen, die entweder unterirdisch liegen oder weit von der Antenne entfernt sind und keine direkte Sicht zum Himmel haben, werden die von mehreren Satelliten empfangenen HF-Signale über Glasfaser übertragen (RF over Fiber = RFoF). Moderne Systeme ermöglichen vollständige Redundanz, mehrere Antennen als Backup und alternative Glasfaserstrecken für mehr Sicherheit.
Wie funktioniert GPS/GNSS über Glasfaser? Die von den Antennen empfangenen HF-Signale werden in ein optisches Signal umgewandelt, das von einem Laser ausgesendet wird – und über eine Singlemode- oder Multimode-Faser übertragen wird – und über einen Fotodetektor (PD), der über die geeignete Bandbreite verfügt, um die Signalübertragung ohne Beeinträchtigung des Signal-Rausch-Verhältnisses zu ermöglichen, wieder in ein HF-Signal umgewandelt.
Welche Vorteile bietet GPS/GNSS gegenüber Glasfaser? Die Nutzung von RFoF bei GPS über Glasfaser (auch GNSS über Glasfaser) ermöglicht größere Entfernungen von der Antenne zum Gerät, Redundanz, Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen und Mehrpunktverteilung durch optische Aufteilung UND HF-Aufteilung am Empfänger.
Warum sollte man für die GPS/GNSS-Zeitmessung Glasfaser anstelle von Koaxialkabel verwenden? Die Dämpfung durch Koaxialkabel beeinträchtigt das Signal-Rausch-Verhältnis bei Entfernungen über 10 m. GNSS-Signale haben eine Frequenz von etwa 1.6 GHz – eine Koaxialkabelverteilung ist aufgrund der zu hohen Dämpfung nicht praktikabel.
Kann GPS/GNSS über Glasfaser die Installation von Antennen über große Entfernungen unterstützen? RFoF ermöglicht nahtlose Signalübertragung und Überbrückung von Entfernungen über Kilometer hinweg – im Prinzip ist jede beliebige Entfernung zwischen Antenne und Endgerät möglich.

